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Synergiewerkstatt XX:

Leading across Cultures – Internationaler Erfolg durch interkulturelle Kompetenz

Donnerstag, 21. April 2016 mit Vorabendprogramm

Gastgeber: Dr. Hartmut Klusik, Vorstand Bayer AG
Referent: Liam Condon, CEO Bayer CropScience
Leverkusen

Die zwanzigste Synergiewerkstatt fand als Jubiläumsveranstaltung bei der Bayer AG in Leverkusen statt. Das Vorabendprogramm startete bei strahlendem Sonnenschein mit einer Werksafari durch den Chempark: Den TeilnehmerInnen boten sich spannende Einblicke in die altehrwürdige Apotheke, in hochtechnologisierte Lagerhallen und vollautomatische Transportwagen.

In seiner Dinner Speech stellte Bayer-Vorstandsmitglied Dr. Hartmut Klusik heraus, dass von seinen sieben Vorstandskollegen nur weitere zwei Deutsche seien. Im Anschluss an das leckere Büffet klang der Abend bei einer erlesenen Weinprobe mit dem hauseigenen Sommelier aus.

Passend zum Thema ‚Leading across Cultures – Internationaler Erfolg durch interkulturelle Kompetenz‘ eröffnete Liam Condon den nächsten Tag mit einer Darstellung seines internationalen Weges von Irland über Deutschland nach Japan und von pointierten Lernerfahrungen in Ost-West.

Dr. Petra Köppel legte dar, dass Kultur die essentielle Dimension im Diversity Management darstellt, da sie alle anderen Dimensionen von Gender bis Alter maßgeblich beeinflusst. Daher ist die Entwicklung eines Global Mindset sowie damit einhergehend individueller und organisationaler interkultureller Kompetenz zwingend erforderlich.

Prof. Dr. Jürgen Bolten von der Friedrich-Schiller-Universität Jena beleuchtete Interkulturalität aus wissenschaftlicher Perspektive und zeigte Wege auf, wie Wissen von Expatriates im Unternehmen effektiv generiert und genutzt werden kann.

Aus der Praxis erklärte Guangyu Su, HR-Stratege bei Siemens, wie das Unternehmen die globalisierte Realität einbezieht und in seiner Diversity-Strategie kulturelle Vielfalt abbildet.

Nach den Impulsen schloss sich eine Expertenrunde im Fishbowl-Format an, in der Führungskräfte von Bayer eigene Instrumente mit den TeilnehmerInnen diskutierten. Neben interkulturellen Maßnahmen wurde betont, dass MitarbeiterInnen weniger nach ihrer Nationalität ‚einsortiert‘, sondern mehr nach ihren Kompetenzen bewertet werden sollten.

Darauffolgend tauschten sich die TeilnehmerInnen untereinander im Speed-Dating-Format, im direkten Dialog, zu ihren Erfahrungen und täglichen Herausforderungen aus. Um zum Ende des Tages konkrete Handlungsschritte zu entwickeln, teilten sich die TeilnehmerInnen in drei Task-Forces auf. Die drei Gruppen gingen den Aufgaben und Grenzen interkultureller Arbeitgeber nach, erarbeiteten Lösungen prozessualer Umsetzungsproblematiken und stellten den direkten Umgang zwischen Kulturen und schlussendlich konkrete Aktionen insbesondere im Umgang mit Dual Careers vor.

Die Synergiewerkstatt schloss mit der Entwicklung eines individuellen Maßnahmenplans im eigenen Unternehmen. Auch einen Ausblick auf die nächsten Synergiewerkstätten gab es bereits: Zum Thema ‚LGBT – vom Tabu zum Dialog‘ lädt Dr. Köppel am 07. September 2016 nach Köln zum AXA Konzern ein. Am 03. November 2016 findet die 22. Synergiewerkstatt ‚Wie viel Individualität verträgt ein Unternehmen?' bei Fraport in Frankfurt am Main statt.

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